Dem Baby eine gute Mundgesundheit in die Wiege legen

Dem Baby eine gute Mundgesundheit in die Wiege legen

Bereits während der Schwangerschaft können Sie mit der richtigen Zahnpflege für eine gute Mundgesundheit Ihres Babys sorgen. Eltern übertragen ihre Karies-Bakterien aufs Kind und je mehr Keime sich im Mund der Eltern tummeln, umso grösser ist die Gefahr der frühen Ansteckung fürs Baby. Nach der Geburt kann die Mutter mit dem Stillen gute Voraussetzungen schaffen, dass sich Zähne und Kiefer beim Kind gesund entwickeln. In dieser Zeit unterstützt Sie die Ganzheitliche Zahnmedizin mit einer umfassenden Betreuung.

Dr. Kübler, Baby Mundgesundheit StillenRichtiges Stillen ist wichtig für die Zahn- und Kiefer-
entwicklung Ihres Babys.

Die Ganzheitliche Zahnmedizin sieht einen engen Zusammenhang zwischen der Mundgesundheit der Mutter und der Gesundheit des Kindes. Krankheiten im Mund wie beispielsweise Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis können negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben. Eine gute Zahnpflege ist somit wichtig um Entwicklungsstörungen beim Kind oder Frühgeburten vorzubeugen. Dr. Kübler vom Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin empfiehlt Ihnen deshalb im ersten und letzten Schwangerschaftsdrittel prophylaktisch zu einer ganzheitlichen zahnärztlichen Untersuchung zu gehen. Mehr zur Zahnpflege während der Schwangerschaft lesen Sie hier. Doch nicht nur für eine ungestörte Schwangerschaft, sondern auch für eine gute Mundgesundheit des Kindes ist die Zahnpflege der Eltern entscheidend.

Eine gute Zahnpflege der Eltern schützt das Baby vor Karies

Babys kommen ohne Karies-Keime auf die Welt. Erst der Speichel der Eltern überträgt die Karies verursachenden Bakterien auf die Kleinkinder. Die Speichel- und damit auch die Karies-Übertragung erfolgt beim Abschlecken des Löffels oder Schnullers. Je mehr Karies-Bakterien Sie in Ihrem Mund haben, umso schneller und früher wird auch Ihr Kind damit angesteckt. Deswegen ist eine professionelle Zahnreinigung, welche die bakteriellen Beläge wie Plaque und Zahnstein entfernt, ratsam. Auf eine gute Zahnpflege sollten insbesondere auch werdende Mütter achten. Aufgrund hormoneller Veränderungen und anderen Essgewohnheiten neigen sie während der Schwangerschaft zu mehr Karies-Bakterien im Mund.

Schwanger oder Kinderwunsch: Zahnpflege ist wichtigSchwanger sein und gesund zu bleiben, heisst auch
die Zähne richtig zu pflegen und rechtzeitig zur
ganzheitlichen zahnmedizinischen Voruntersuchung
zu gehen.

Neben der professionellen Zahnreinigung können Sie mit einer gesunden Ernährung das Karies-Wachstum in Schach halten. Versuchen Sie nicht zu viele süsse und saure Zwischenmahlzeiten zu essen. Zudem sollten Sie auf eine nährstoffreiche Ernährung achten. Zwischen der 8. und 10. Schwangerschaftswoche werden bei Ihrem ungeborenen Baby bereits die ersten Anlagen für die späteren Milchzähne gebildet. Unter Mitwirkung von Kalzium, Kieselsäure und Fluoriden, die eine gesunde vitalstoffhaltige Ernährung beinhaltet, beginnen sie dann auszuhärten. 

Stillen hat einen positiven Einfluss auf die Mundgesundheit des Kindes

Nach der Geburt ist auch beim zahnlosen Baby eine kalzium-, kieselsäure- und fluoridhaltige Ernährung wichtig. Diese Mineralien sorgen für die Ausbildung eines widerstandsfähigen Zahnschmelzes. Die gesündeste und natürlichste Ernährung ist die Muttermilch. Neben vielen Nährstoffen enthält die Muttermilch Zellen, welche Bakterien und damit auch die Vermehrung von Karies-Keimen verhindern. Solange Sie Ihr Baby ausschliesslich stillen, besteht aber noch keine Gefahr der Karies-Entwicklung. Der Kohlenhydrat-Anteil bei der Muttermilch besteht zu 95% aus Laktose (Zweifachzucker). Im Gegensatz zu Glucose und Fructose (Einfachzucker) können die Bakterien diese nicht als Energiequelle nutzen.

Sobald Ihr Baby zusätzlich zur Muttermilch zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel erhält, kann Karies entstehen. Ab diesem Zeitpunkt erhält das Bakterium Nährboden und bildet agressive Säure, die den Zahnschmelz zerstört. Ab dann sollten Sie besonders darauf achten, dass Ihr Baby die Brust korrekt erfasst. So ist die Mundhöhle während dem aktiven Saugen abgedichtet und die Muttermilch gelangt direkt in den Rachen. Beim Nuckeln werden dagegen die Zähne Ihres Kindes mit süsser Muttermilch umspült.

Das Stillen kann man als kieferorthopädische Prophylaxe bezeichnen. Es ist Training für die Kau- und Gesichtsmuskeln und sorgt bei Ihrem Kind für das richtige Schlucken und den richtigen Lippenschluss. Die Saugarbeit fördert eine gesunde Entwicklung der Kieferknochen und beugt Kieferfehlbildungen wie offener Biss oder Engstand vor. Für eine gesunde Kieferbildung sollten Sie auch darauf achten, dass Ihr Kind beim Schlafen keine einseitige Position einnimmt. Ansonsten ist die Gefahr gross, dass sich der Unterkiefer auf eine Seite verschiebt und einen schwer behandelbaren einseitigen Kreuzbiss (gesamter Unterkiefer ist zu einer Seite verschoben) zur Folge hat.

Die Ganzheitliche Zahnmedizin hilft bei Kieferfehlentwicklung

Wenn Sie die Tipps der Ganzheitlichen Zahnmedizin befolgen, stehen die Chancen gut, dass sich Ihr Kind und insbesondere dessen Zähne und Kiefer gesund entwickeln. Dennoch rät die Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin, mit dem Kind ab dem 3. Lebensjahr zweimal im Jahr zu einer Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Die komplementärmedizinische Diagnostik zeigt den energetischen Zustands des Körpers auf und überwacht neben der Kieferbildung die gesamte körperliche Entwicklung Ihres Kindes.

Auch Sie sollten die gesundheitliche Entwicklung Ihres Kindes genau beobachten. Leidet Ihr Kind an immer wiederkehrenden Erkältungen, Bauch- und Rückenschmerzen? Atmet es tagsüber und in der Nacht häufig durch den Mund und schnarcht es während dem Schlafen? Oder hat Ihr Kind eine fehlerhafte undeutliche Aussprache wie Lispeln oder Anstossen? Dr. Kübler von der Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin meint dazu: «Diese Symptome treten bei Kleinkindern bis zu Kindern im Schulreife-Alter auf und weisen darauf hin, dass die Kieferentwicklung gestört sein könnte. Dann ist der Besuch bei uns ratsam. Die Ganzheitliche Zahnmedizin kann die Kieferentwicklung und damit auch den Gesamtzustand des Organismus Ihres Kindes mit einfachen Mitteln wieder in gute Bahnen lenken».

Unsere Tipps für eine gute Mundgesundheit bei Ihrem Baby:

  • Achten Sie während der Schwangerschaft auf eine gute Zahnpflege und gesunde Ernährung. Viele Karies-Bakterien im Mund der Eltern erhöhen die Gefahr der frühen Ansteckung des Babys mit Karies-Keimen.
  • Stillen ist wichtig für eine gesunde Zahn- und Kieferentwicklung Ihres Babys. Die Saugarbeit trainiert die Gesichtsmuskeln und fördert eine gesunde Kieferbildung.
  • Die Muttermilch enthält wichtige Nährstoffe und Zellen, welche das Immunsystem des Kindes stärken und die Karies-Bakterien bekämpfen.
  • Ab dem 3. Lebensjahr sollten Eltern mit Ihrem Kind zur ganzheitlichen zahnmedizinischen Vorsorgeuntersuchung gehen. Mit seinen Mess-Systemen macht die Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin den bioenergetischen Zustand des Körpers sichtbar und überwacht damit die Entwicklung im Mundbereich und den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Kindes.