Die Ursache für Mundgeruch liegt in der Mundhöhle

Die Ursache für Mundgeruch liegt in der Mundhöhle

Viele Erwachsene, aber auch Kinder leiden unter Mundgeruch. Neue Erkenntnisse zeigen, dass die Ursache für Mundgeruch nicht, wie angenommen, im Magen-Darm-Trakt liegt. In aller Regel entsteht er nämlich, im Mundbereich. Dabei sind die Gründe äusserst vielfältig. Deshalb ist der ganzheitlich praktizierende Zahnarzt die richtige Anlaufstelle für Sie, wenn Sie an Mundgeruch leiden.

Mangelhafte Mundhygiene führt zu Mundgeruch.

Jeder vierte Erwachsene und rund 10 bis 15 Prozent der Kinder in der Schweiz leiden an Mundgeruch (Halitosis). Der schlecht riechende Atem ist eine unangenehme Erscheinung, für die Betroffenen und deren Mitmenschen. Meist werden die Betroffenen nicht darauf angesprochen, denn Mundgeruch ist nach wie vor ein Tabuthema. Erst wenn die Arbeitskollegen beim Gespräch auf Distanz gehen und Freunde in der Schule beim Zuhören den Kopf abwenden, kommt einem der Gedanke eines schlecht riechenden Atems auf. Dabei wären viele Betroffene für einen Hinweis dankbar. Denn ein Selbstcheck wie in die Hände hauchen ist wenig effektiv und bringt einem keine Sicherheit. Mit sogenannten Mundgeruchs-Selbsttests (Einmaltests) können Sie mittels Zungenabstrich die Stärke des Mundgeruchs eruieren. Die Frage nach dem Entstehungsort und den Ursachen für den Geruch bleibt jedoch unbeantwortet. Gerade dies ist jedoch entscheidend, wenn es um eine auf Dauer erfolgreiche Therapie geht. Hier ist eine professionelle Diagnostik gefragt. Diese kann Ihnen das Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin bieten.

Die Ursache für Mundgeruch liegt selten im Magen oder Darm
Die Ursache für Mundgeruch (Halitosis) wird häufig im Magen-Darm-Trakt vermutet. In etwa 80 bis 90 Prozent aller Fälle liegt die Ursache jedoch in der Mundhöhle, wo um die 300 verschiedene Bakterienarten leben. Davon sind 80 Bakterienarten, jene die Eiweisse zersetzen, für eine unangenehme Geruchsbildung verantwortlich. Sie siedeln sich hauptsächlich auf dem Zungenrücken, aber auch auf den Zähnen (Plaque) und in den Zahnzwischenräumen an. Eiweisse sind sowohl im Speichel als auch in der Nahrung enthalten, so dass sie im Mundbereich ständig vorkommen. Bei dem Eiweiss-Zersetzungsprozess der Bakterien werden Schwefelverbindungen freigesetzt, die dem Atem die unangenehme Note geben. Dr. Kübler vom Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin meint dann auch, dass «bei vielen Mundgeruchspatienten eine grosse Anzahl an Eiweiss zersetzenden Bakterien Grund für die schlecht riechende Atemluft ist».

Ist Ihre Mundhygiene oder jene Ihrer Kinder mangelhaft, verbleiben Speisereste in Zahnlücken und Zahnzwischenräumen, selten aber auch auf der Zunge. Ein gefundenes Fressen für Eiweiss zersetzende Bakterien. Das Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin empfiehlt Ihnen und Ihren Kindern zweimal täglich die Zähne zu putzen und mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen die Zwischenräume zu säubern. Die Untersuchung des Zungengrundes gibt Hinweise, ob die Reinigung des Zungenrückens ebenfalls sinnvoll ist. (Für die Entfernung des Belags auf der Zunge sind im Handel spezielle Zungenreiniger erhältlich.)

Neben der regelmässigen Mundhygiene zu Hause hilft eine professionelle Zahnreinigung beim ganzheitlich praktizierenden Zahnarzt. Dieser entfernt den Zahnbelag und damit die für den übelriechenden Atem verantwortlichen Bakterien auf Zähnen, in den Zahnzwischenräumen und Zahnfleischtaschen.

Ein geschwächtes Immunsystem verursacht Mundgeruch
Doch nicht immer ist eine mangelnde Zahnreinigung Grund für Halitosis. Wenn ein bakterielles Gleichgewicht im Mundbereich besteht, wird die Anzahl eiweisszersetzender Bakterien durch entsprechende Abwehrmechanismen in Schach gehalten. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, erhöht sich die Anzahl der geruchsbildenden Bakterien sehr schnell. Entzündungen im Mund durch eine unentdeckte Karies oder Zahnfleischentzündungen bringen das bakterielle Gleichgewicht aus dem Lot. Für eine gesunde Flora im Mund können Sie ungesüssten Natur-Joghurt essen. Darin befinden sich wichtige Bakterien, welche Fäulniskeime im Mund hemmen und zusätzlich das Risiko für Zahnfleischerkrankungen reduzieren.

Auch die Mundschleimhaut spielt eine wichtige Rolle. Ist sie zu trocken, weil man mit offenem Mund schläft oder Medikamente einnimmt, fliesst wenig Speichelfluss und die übelriechende Substanz wird nicht weggespült. Deswegen sind auch bei Kindern Entzündungen und Infektionen der Mundschleimhaut, neben dem Durchbruch der Milchzähne oder Zahnwechsel, für Mundgeruch verantwortlich. «Lässt der Mundgeruch nicht nach, sollten Eltern mit ihrem Kind zum ganzheitlich praktizierenden Zahnarzt gehen, um Probleme im Mundbereich auszuschließen», meint Dr. Kübler vom Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin. Röntgenbilder und neuartige Mess-Systeme, welche den bioenergetischen Zustand des Körpers sichtbar machen, lokalisieren Entzündungen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit.

Die Ursachen von Mundgeruch sind äusserst vielfältig. Auch Ernährungsfehler sind mit verantwortlich für Halitosis; ebenso zu viel Kaffee, Alkohol und koffeinhaltige Getränke, wie Cola, können Ursache sein. Daneben können eiweisshaltige Nahrungsmittel wie Milch oder Fisch schlecht riechenden Atem verursachen. Auch Rauchen, Stress und Fastenperioden wirken begünstigend.

Eine individuelle Behandlung ist wichtig
Um den schlecht riechenden Atem loszuwerden, braucht es eine Therapie, welche das Übel an der Wurzel packt und nicht nur die Symptome bekämpft. Für die Untersuchung sind Röntgenbilder und bioenergetische Messungen der Körperfunktionen notwendig. Wir erhalten so Informationen über Fehlfunktionen des Verdauungstrakts, der Kiefer und des Zahnsystems. Eingebunden ist auch die spezielle Untersuchung des Zahnfleisches und des Parodonts (Zahnhalteapparat). Zudem erkundigt sich der Zahnarzt über Ihre Lebensgewohnheiten wie Ernährungsverhalten und fragt nach möglichen Stressfaktoren.

Die umfassende Abklärung im Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin gibt Kenntnisse über die Ursachen des schlecht riechenden Atems und ermöglicht eine individuelle Behandlung. Von zentraler Bedeutung sind biologische antibakteriell wirkende Heilmittel, welche speziell gegen die im Test ermittelten Bakterien wirken. Haben die Untersuchungen zudem entzündliche Probleme bei den Zähnen oder dem Zahnfleisch zum Vorschein gebracht, wird deren Behandlung angegangen. Je nach Einzelfall sind auch immunsteigernde Therapien, stressabbauende Massnahmen oder eine Ernährungsumstellung angebracht.

Finden sich bei der eingehenden Untersuchung keine Probleme im Mundbereich als Ursache für den Mundgeruch, leitet Sie Dr. Kübler und sein Team weiter. Beispielsweise können entzündete Nasennebenhöhlen übelriechenden Atem bewirken. Dann ist der Hals-Nasen-Ohren-Arzt die richtige Ansprechperson. Doch auch Leber und Magen-Probleme können Grund für Halitosis sein. Dann werden Sie an einen Internisten weitergeleitet.


Jeder vierte Erwachsene und 10 bis 15 Prozent der Kinder in der Schweiz leiden an Mundgeruch.

In etwa 80 bis 90 Prozent aller Fälle liegt die Ursache für Mundgeruch in der Mundhöhle.

Bakterien im Mund zersetzen Eiweisse. Bei diesem Prozess werden Schwefelverbindungen freigesetzt, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind.

Neben einer mangelnden Mundhygiene können Entzündungen im Mundbereich, ein schwaches Immunsystem und Lebens- und Ernährungsgewohnheiten Grund für die Halitosis sein.

Eine umfangreiche Untersuchung im Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin (Röntgenbild, bioenergetische Analyse des Körpers, Analyse des Zungengrunds, Speichel- und Zahnfleischuntersuchung) klärt alle Faktoren ab, die zu Mundgeruch führen können.

Auf Basis der umfassenden Untersuchungen im Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin wird eine individuelle Therapie durchgeführt.

Findet sich keine Ursache im Mundbereich, werden Sie vom Zahnarzt an den entsprechenden Spezialisten (Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Internist) weitergeleitet.